Über die Osteuropa Tage

Bei den Osteuropa Tagen Berlin 2019/2020 stehen Künstler*innen, Autor*innen und Aktivist*innen im Mittelpunkt, die wegen ihrer pro-demokratischen und pro-feministischen Ansichten in ihren Herkunftsländern oft auf Kritik stoßen. In Berlin kommen Protagonist*innen aus Polen, Bulgarien, Tschechien und Russland in einem Polylog zusammen, um die Kooperation und Entwicklung gemeinsamer Methoden zu fördern, mit denen Feminismus & Demokratie den Mittelpunkt dieser Gesellschaften (wieder) erreichen. 



Programm

Das Programm des Festivals richtet sich an Interessierte an der Kultur der vier mittel-/osteuropäischen Länder – Polen, Bulgarien, Tschechien und Russland, aber auch an diejenigen, die offen sind, zum ersten Mal damit in Berührung zu kommen. Schwerpunkt für den Zeitraum 2019/2020 legen wir auf die Themen Demokratie und Feminismus. 

Programm 2020

Programm 2019 | Galerie 2019

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KünstlerInnen

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Alexandra Goloborodko

Alexandra Goloborodko
Copyright: Alexandra Goloborodko

Alexandra Goloborodko ist Feministin, Künstlerin und Kuratorin bei Kunstprojekten in Moskau und Berlin, Mitgründerin des Vereins Kulturschafft e.V., Initiatorin des Internationalen Kulturprojekt Butterbrot. Sie hat im Jahr 2015 ein Forum und eine Ausstellung Russland vs. Russland. Kulturkonflikte kuratiert. Im Rahmen der Veranstaltung wurden u.a. auch feministische Positionen in der aktivistischen Kunst und Kunst im öffentlichen Raum präsentiert. Als Anlass für die Ausstellung und Diskussionen diente das Punk-Gebet von feministischer Künstlergruppe Pussy Riot in der Moskauer Kathedrale im Jahr 2012. Wie emanzipieren sich KünstlerInnen auf der Straße, welche Fragen werfen sie auf und mit welchen künstlerischen Mitteln? Seitdem interessiert sich Alexandra für diese Fragen und beobachtet neue Dynamiken in der feministischen Kunst Russlands. Außerdem beschäftigt sie sich mit kuratorischen Projekten, die feministische Themen behandeln und Kunst von Frauen sichtbar machen.

Beim Festival Osteuropa-Tage 2020 redet und diskutiert sie über die Frauenstellung während der Veranstaltung Democracy is female: Küchengespräche über den Frauenaktivismus in Osteuropa .

Alexey Kovalev

Alexey Kovalev
Copyright: Archiv

Alexey Kovalev ist ein in Moskau geborener Journalist und Redakteur, der für verschiedene russische und internationale Nachrichtenmedien arbeitet. Er begann seine Karriere Anfang der 2000er Jahre als Reporter für eine lokale Tageszeitung und arbeitete zu verschiedenen Zeiten für Outlets wie das Time Out Moscow Magazine, die nationale Nachrichtenagentur RIA Novosti, als Herausgeber von inosmi.ru (einer Website, die Artikel aus dem Ausland ins Russische übersetzt) und bei The Moscow Times, der ältesten unabhängigen englischsprachigen Zeitung in Russland. Er hat auch Artikel und Beiträge als freiberuflicher Autor für The Guardian, die Washington Post, Wired UK und andere internationale Medien verfasst. Derzeit ist er investigativer Redakteur bei Meduza, einer unabhängigen russischen Nachrichten-Website mit Sitz in Riga, Lettland.

Bei den Osteuropa-Tagen 2020 ist er mit seinem publizistischen Beitrag За веру, царя и домашнее насилие! vertreten, welchen er gemeinsam mit Anna Vilisova und Ilya Shevelev geschrieben hat. Der Text wird im Rahmen des Übersetzungsworkshops „Voices to be heard“ aus dem Russichen ins Deutsche übersetzt.

Alissa Ganijewa

Alissa Arkadjewna Ganijewa
Copyright: Alissa Arkadjewna Ganijewa

Alissa Ganijewa, geboren 1985, wuchs in Machatschkala/Dagestan auf und lebt heute als Literaturkritikerin und Autorin in Moskau. Die Autorin hat drei Romane verfasst, Die russische Mauer und Eine Liebe im Kaukasus sind im Suhrkamp-Verlag auf Deutsch erschienen. Sie ist Preisträgerin mehrerer nationaler Literaturpreise und Mitglied des Vorstands von PEN-Moskau, einer Organisation für Schriftstellerrechte.

Während des Festivals Osteuropa-Tage 2020 nimmt sie an dem Event Poetry-Prose-Slam „Mensch=FRAU=Mensch“teil. 

Anastasia Myasina

Das Bild zeigt die Dolmetscherin und Übersetzerin Anastasiya Myasina

Anastasiya ist freiberufliche Dolmetscherin, Übersetzerin und Workshopleiterin aus Berlin. Für die Osteuropa Tage Berlin dolmetscht sie zwischen Russisch und Deutsch bei Panel Discussions, überträgt moderne russische Lyrik ins Deutsche und leitet Übersetzungsworkshops für Literatur. 

Für den Übersetzungsworkshop „Voices to be heard“ übersetzten die Teilnehmer des russischen Teams die Gedichte von Dinara Rasuleva. Du kannst das Ergebnis im Stadtsprachen Magazin lesen und die Fotos aus dem Event in unserer  Galerie  schauen.

Anna Ronewicz

Anna Ronewicz
Copyright: Anna Ronewicz

Anna Ronewicz ist eine Dotwork-Tätowiererin und Tattookünstlerin aus Polen. Ihr Abenteuer mit dem Zeichnen begann im Jahr 2017 und wurde schnell zu ihrer größten Leidenschaft. In ihren Arbeiten verwendet sie eine Metaphorik aus verschiedenen Sphären: Musik und Mythologie, Politik und Botanik.

Während des Festivals Osteuropa-Tage Berlin 2020 zeigt sie ihre Kunstwerke im Rahmen der Ausstellung “femenisexfetish” und spricht über Frauenstellung und Feminismus in ihrer Heimat. 

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Anna Vilisova

Anna Vilisova
Copyright: Archiv

Anna Vilisova ist eine unabhängige russische Journalistin aus Moskau. 2017 erhielt sie ihren Master in Philosophie an der St. Petersburg Universität. Seit 2005 arbeitet sie als Journalistin und Fotojournalistin für Regionalmedien. In den 2010er Jahren beschäftigte sie sich mit der Gestaltung gedruckter Publikationen. Seit Ende 2019 ist sie freiberufliche Korrespondentin der unabhängigen russischen Nachrichten-Website Meduza. Als Autorin interessiert sie sich für die kulturellen und weltanschaulichen Veränderungen, die im modernen Russland passieren. Sie schreibt über soziale Bewegungen, soziale Probleme und die interne Politik, die das Leben der Gesellschaft regelt.

Bei den Osteuropa-Tagen 2020 ist er mit seinem publizistischen Beitrag За веру, царя и домашнее насилие! vertreten, welchen er gemeinsam mit Alexey Kovalev und Ilya Shevelev geschrieben hat. Der Text wird im Rahmen des Übersetzungsworkshops „Voices to be heard“ aus dem Russichen ins Deutsche übersetzt.

ATOM Theatre

Foto: Osteuropa-Tage Berlin

ATOM THEATRE ist ein in Bulgarien ansässiges Tanzkollektiv, welches im Bereich des zeitgenössischen Tanzes und der ortsspezifischen Aufführung tätig ist und bereits an einer Reihe internationalen Projekten teilgenommen hat. Die Gruppe wurde 2011 gegründet und hat das Hauptziel, im sozialen, kulturellen und pädagogischen Umfeld zu „graben“, um Prozesse in der Gesellschaft und die Beziehungen zwischen Menschen zu untersuchen und sie in den Projekten umzusetzen. Die Arbeiten von ATOM korrelieren stark mit bestimmten Räumen, Architektur, Design und Geschichte sowie konventionellen Bühnenperformances. 

ATOM Theatre leitete in 2019 unser Tanzworkshop “Defining Gender and Femininity”.  Die Fotos aus dem Event kannst Du Dir in unserer  Galerie  anschauen.

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Borislava Madeit

Foto: Radina Gancheva

Borislava ist Grafikdesignerin und Aktivistin. Ihre illustrierten Figuren erzählen Geschichten über soziale Ausgrenzung und Diskriminierung in Bulgarien und der ganzen Welt. Sie engagiert sich für Frauenrechte, Gleichberechtigung, Emanzipation und Gerechtigkeit.

Während des Festivals „Osteuropa-Tage“ Berlin 2019 zeigte Borislava ihre Kunst bei der Ausstelung “Femenisexfetish”

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Darina Alster

Darina Alster
Copyright: Darina Alster

Darina Alster ist eine Künstlerin, die sich selbst als Autorin versteht, die klar mit Aussagen über die Grenzen der heutigen Welt arbeitet. Sie durchbricht konventionell wahrgenommene Begrenzungen und öffnet die Tabus, die für die Gesellschaft entscheidend sind. Sie konzentriert sich auf die unmittelbaren gesellschaftlichen Tatsachen, aber auch auf die unveränderlichen Gegebenheiten der menschlichen Seele, Archetypen und Geheimnisse.

Darina Alster ist bildende Künstlerin, Performerin, Verlegerin und Pädagogin. Sie lebt und arbeitet in Prag. Seit Herbst 2016 trägt sie die Prager Sektion des Kollektivs Mothers Artlovers. Seit 2019 leitet sie zusammen mit Kateřina Olivová das Studio Neue Medien 2 in der Akademie der bildenden Künste Prag.

Während des Festivals Osteuropa-Tage Berlin 2020 zeigt sie ihre Kunstwerke im Rahmen der Ausstellung “femenisexfetish” und spricht über Frauenstellung und Feminismus in ihrer Heimat. 

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Dinara Rasuleva

Foto: Archiv

Dinara Rasuleva (geb. 1987 in Russland) ist Dichterin, Übersetzerin und Performancekünstlerin. Sie studierte Linguistik und ist seit 2016 in Berlin, Köln, Bonn, Frankfurt, Nürnberg, Tokio, Moskau, Jerusalem, Tel Aviv in Poetry Slams und Shows zu hören. Sie nahm an Literatur- und Lyrikfestivals in Tartu, Vilnus und Budva teil. Dinara Rasuleva schreibt auf Russisch, Englisch und Tatarisch und hat zwei russische Poetry Slams in Berlin gewonnen. Ihre Texte wurden in den Literaturzeitschriften Berlin.Berega und Emmigrantskaya Lira veröffentlicht.

Teilnehmer des Workshops „Voices to be heard“ haben während des Festivals „Osteuropa-Tage“ Berlin 2019 Dinaras Gedichte übersetzt. Das Ergebnis kannst Du im Stadtsprachen Magazin lesen und die Fotos aus dem Event in unserer  Galerie  schauen.

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Poetry in Russian
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Dora Kaprálová

Foto: Luisa Greenfield

Dora Kaprálová, geboren 1975 in Brno (Brünn), ist Schriftstellerin, Publizistin und Feature-Autorin. Seit mehr als zehn Jahren lebt sie mit ihrer Familie in Berlin. Sie studierte Rundfunk-und TV-Dramaturgie sowie Drehbuchschreiben in Brno. Heute schreibt sie Reportagen, Interviews und Buchrezensionen für verschiedene Medien, leitet Filmworkshops mit der Filmemacherin Natascha von Kopp und unterrichtet Tschechisch. Seit 2016 kooperiert sie mit dem Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin und ist an einem psycholinguistischen Forschungsprojekt über Zweisprachigkeit bei Kindern beteiligt. Für die Bohemistik der Humboldt-Universität führt sie einen Blog über tschechische Literatur („Kommentare der Dora K“). Sie organisiert und moderiert die zweisprachigen Autorenlesungen „České slovo/Tschechische WortSchätze“. 2016 wurde Dora Kaprálová zweifach mit dem Deutsch-Tschechischen Journalistenpreis ausgezeichnet. 2018 erhielt sie eine Nominierung für den deutsch-tschechischen Journalisten Preis für die beste Reportage.

Im Rahmen des Festivals „Osteuropa Tage“ Berlin 2019 nahm Dora an zwei Events teil. Beim Poetry-Prose-Slam “Mensch=FRAU=Mensch” hat sie ihre Texte vorgetragen und während des Workshops „Voices to be heard“ haben Teilnehmer ihren Text „Die Insel der begrenzten Wünsche“ übersetzt. Das Ergebnis ist in Stadtsprachen Magazin zu lesen und Du kannst dir die Fotos aus beiden Events in unserer  Galerie  anschauen.

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Gemma Pörzgen

Das Bild zeigt die Journalistin und Autorin Gemma Pörzgen
Foto: Assenmacher: Journalistin Gemma Pörzgen auf einer Podiumsdiskussion in der Stiftung EVZ in Berlin-Kreuzberg, September 2014

 

Gemma Pörzgen ist Journalistin, Auslandskorrespondentin und Autorin mit den Themenschwerpunkten Osteuropa und Medienpolitik. Sie gehört dem Vorstand von Reporter ohne Grenzen an.

Im Rahmen des Festivals „Osteuropa-Tage“ Berlin 2019 nahm sie an beiden Kochabenden Dat is typisch Osteuropa und Dat is typisch Osteuropa II teil. Die Fotos davon kannst Du Dir in unserer  Galerie  anschauen.

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Hanna Komór

Hanna Komór ist Existenzgründerin aus Stettin und Inhaberin „Szczecińska Beza„. Sie ist ein Paradebeispiel der Region, wie man kulinarisches Talent zum Business-Erfolg bringt. Authentisch und ehrlich berichtet sie während des Festivals „Osteurpa Tage“ Berlin 2019 über die Höhepunkte und Schattenseite der Firmenführung aus der Frauenperpektive. Hanna nahm an zwei Events teil: Dat is typisch Osteuropa und Dat is typisch Osteuropa II. Die Fotos davon kannst Du Dir in unserer  Galerie  anschauen. 

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Ilya Shevelev

Ilya Shevelev
Copyright: Anastasia Frash

 

Ilya Shevelev ist ein unabhängiger russischer Journalist, Fernseh- und Radiomoderator aus St. Petersburg. 2017 bekam er seinen Masterabschluss in „Political Conflictology“ an der St. Petersburg Universität. In den späten 2000er Jahren arbeitete er als Radiomoderator, Fernsehreporter und Kolumnist für sibirischeZeitungen und Magazine. In den 2010er Jahren arbeitete er als Werbetexter. Seit Dezember 2019 ist er freiberuflicher Korrespondent der unabhängigen russischen Nachrichten-Website Meduza. Er schreibt über russische soziale Bewegungen und politische Parteien und über Wohltätigkeit, sowie über Zensur im Bereich der Kunst und in staatlichen Internetprojekten.

Bei den Osteuropa-Tagen 2020 ist er mit seinem publizistischen Beitrag За веру, царя и домашнее насилие! vertreten, welchen er gemeinsam mit Alexey Kovalev und Anna Vilisova geschrieben hat. Der Text wird im Rahmen des Übersetzungsworkshops „Voices to be heard“ aus dem Russichen ins Deutsche übersetzt.

Inga Iwasiów

Foto: Krzysztof Dubiel
Foto: Krzysztof Dubiel

Inga Iwasiów, Literaturhistorikerin, Literaturkritikerin, Prosaschriftstellerin und Lyrikerin. Sie hält Vorlesungen in Gender Studies an der Universität Warschau (1999-2005), seit 2008 doziert sie im Bereich Gender Studies an der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Zu ihren Tätigkeiten rund um das Thema „Frauen in der Literatur“ zählen auch die Mitorganisation des Festivals der Frauenliteratur in Stettin. Sie ist Autorin zahlreicher Romane und Erzählungen (u. a. Bambino, Ku Słońcu, Na krótko, W powietrzu, Pięćdziesątka) und Lyrikerin (Miłość, 39/41).

Teilnehmer des Workshops „Voices to be heard“ haben während des Festivals „Osteuropa-Tage“ Berlin 2019 Ingas Text „Ein tieferer Schitt“  übersetzt.  Das Ergebnis kannst Du im Stadtsprachen Magazin lesen und Dir die Fotos aus dem Event  in unserer  Galerie  anschauen.

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Iza Bułeczka

Iza Bułeczka
Copyright: Iza Bułeczka

Iza Bułeczka ist eine polnische Künstlerin, die hier ist um eure Selbstzweck zu zerschmettern. Iza ist für Bilder bekannt, die nackte Frauenkörper verspielt mit geometrischen Formen zeigen. Die größten Inspirationen für die Künstlerin sind Frauen und ihr Alltag, Unvollkommenheit die uns doch eigentlich perfekt macht, sowie ihre persönliche Erfahrung als Model und Feministin.

Beim Festival Osteuropa-Tage 2020 redet und diskutiert sie über die Frauenstellung während der Veranstaltung Democracy is female: Küchengespräche über den Frauenaktivismus in Osteuropa .

Jiří Přibáň

Jiri Priban
Foto: Archiv

Jiří Přibáň ist Juraprofessor an der Universität Cardiff. Geboren in Tschechien, absolvierte er 1989 die Karlsuniversität in Prag, wo er 2002 zum Professor für Rechtstheorie, Philosophie und Soziologie ernannt wurde. Außerdem war er Gastprofessor oder Wissenschaftler am European University Institute in Florenz, sowie an mehreren Universitäten in den USA, Südafrika und Australien. Jiří Přibáň hat zahlreiche Beiträge in den Bereichen Sozialtheorie und Rechtssoziologie und Rechtsphilosophie, sowie Menschenrechtstheorie veröffentlicht. Er ist Herausgeber des Journal of Law and Society und schreibt regelmäßig Beiträge für tschechische und internationale Medien.

Bei den Osteuropa-Tagen 2020 ist er mit seinem Text Zítra už bylo beteiligt, welcher im Rahmen des Übersetzungsworkshops Voices to be heard aus dem Tschechischen ins Deutsche übersetzt wird.

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Kalina Drenska

Kalina Drenska
Copyright: Kalina Drenska

Kalina Drenska ist eine sozialistische Feministin in Berlin, die sich mit Themen wie soziale Reproduktion und Arbeit in postkommunistischen Kontexten beschäftigt. Sie ist aktiv bei dem bulgarischen Frauen*Kollektiv in Berlin Fembunt, bei dem sozialistschen feministischen Kollektiv LevFem und ist Chefredakteurin der bulgarischen Zeitschrift für politische Analysen und Kritik dВЕРСИЯ.

Beim Festival Osteuropa-Tage 2020 redet und diskutiert sie über die Frauenstellung während der Veranstaltung Democracy is female: Küchengespräche über den Frauenaktivismus in Osteuropa .

Karolina Gołębiowska

Das Bild zeigt die polnische Künstlerin Karolina Gołębiowska

Karolina Gołębiowska ist eine Künstlerin aus Polen. Unter anderem kreierte sie 2015 die bekannte Bild-Serie „Kurza Twarz“(Hühnergesicht), mit der sie die Stettiner Akademie der Künste abgeschlossen hat.

Während des Festivals „Osteuropa-Tage“ Berlin 2019 zeigte Karolina ihre Kunst bei der Ausstelung “Femenisexfetish”.

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Kathleen Gallego-Zapata

Auf das Bild sieht man die deutsche Schauspielerin Kathleen Gallego-Zapata

Auf Berliner Bühnen spielte Kathleen in Anton Tschechows „Der Heiratsantrag“, in Hebbels „Die Nibelungen“, in Ibsens „Peer Gynt“, in Arthur Rimbauds „Eine Zeit in der Hölle“ und in Garcia Lorcas „Bernada Albas Haus“. Bis 1999 gehörte sie dem Ensemble Theatersport des Comedy-Theaters Chamäleon am Hackeschen Markt an. Sie ist ebenfalls aus einer Vielzahl von Film- und Fernsehproduktionen bekannt: „plus minus null“, „SOKO Leipzig“, „Im Namen des Gesetzes“, „Abschnitt 40“, „Notruf Hafenkante“, „Die Sitte“, „Der Tatortreiniger“ sowie „4 Blocks“.

Für den Poetry-Prose-Slam der Osteuropa-Tage Berlin 2019 las sie die deutschen Übersetzungen der Autor*innen aus Ost- und Mitteleuropa. Die Fotos aus dem Event sind in unserer  Galerie  zu sehen. 

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Luba Kemenova

Foto: Beatrice Grundheber @berlinograd

Luba Kemenova ist eine Gründerin aus Wladiwostok, Russland und war in  Neuseeland, Jordanien und Thailand bis sie sich für Deutschland entschied. Sie engagiert sich in den Bereichen NGOs, Eventorganisation und Projektmanagement mit Schwerpunkt Osteuropa. In 2016 gründete sie den Verein ostPunkt e.V. , um die Kultur aus Osteuropa in Berlin und Brandenburg zu fördern. Dazu noch betreibt sie ostPost berlin – eine Art Insel für Osteuropa-Interessierte – ein Café , eine Buchhandlung und ein einzigartiger Veranstaltungsort mit „osteuropäischem Touch“. Luba ist auch Russischlehrerin und Übersetzerin.

Im Rahmen des Festivals „Osteuropa-Tage“ Berlin 2019 nahm sie an beiden Kochabenden Dat is typisch Osteuropa und Dat is typisch Osteuropa II teil. Die Fotos davon kannst Du Dir in unserer  Galerie  anschauen.

 

Lucie Kacrová

Das Foto zeigt die tschechische Künstlerin Lucie Kacrová
Lucie Kacrová

Lucie Kacrová ist eine tschechische Künstelrin und untersucht in ihren Arbeiten Femininität und Feminismus, ganz gleich ob als Auftrag für Werbekampagnen oder als freie Kunst. Momentan kämpft sie gegen Brustkrebs.

Während des Festivals „Osteuropa-Tage“ Berlin 2019 zeigte Lucie ihre Kunst bei der Ausstelung “Femenisexfetish”

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Maria Alekhina

Auf das Bild sieht man die russische politische Aktivistin von Pussy Riot Maria Alekhina

Masha Alekhina ist Frontfrau und Gründungsmitglied des Kunstkollektivs Pussy Riot. Alekhina selbst ist Konzeptkünstlerin und politische Aktivistin. Im August 2012 wurde sie nach einer Anti-Putin-Aufführung in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale zu 21 Monaten Haft verurteilt. Über ihre Erfahrung schrieb sie das Buch „Tage des Aufstands“. Alle russischen Verlage haben das Buch aus politischen Gründen abgelehnt. Im Ausland feiert das Buch aber Erfolge. Mittlerweile wurde es in über 10 Sprachen übersetzt, darunter Englisch, Deutsch, Französisch und Portugiesisch. Pussy Riot inkl. Masha Alekhina haben am 8. März 2020 den Titel Frauen des Jahres 2012 und ein Cover des US-amerikanischen TIME Magazins bekommen.

Während des Festivals  „Osteuropa-Tage“ Berlin 2019 nahm Maria am Poetry-Prose-Slam “Mensch=FRAU=Mensch” teil. Die Fotos aus dem Event sind in unserer  Galerie  zu sehen. 

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Martin Januszewski

Foto: Archiv Osteuropa-Tage Berlin 2019

Martin Januszewski ist geboren in Stettin und lebt seit über 20 Jahren in Berlin.  Er ist immer auf der Suche nach Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen seiner alten und neuen Heimat, was sich in seinem Berufsauswahl ausdrückt. Martin ist erfahrener Stadtführer für Berlin und Potsdam und leitet Rad-, Fuß-, Bus-, Trabi- und Segway Führungen.

Im Rahmen des Festivals „Osteuropa-Tage“ Berlin 2019 leitete er die Stadtführungen „EBEEN Nordbahnhof“ und „EBEEN Neukölln“. Die Fotos aus dem Event kannst Du Dir in unserer  Galerie  anschauen. 

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Michalina Mrożek

Foto: MIMO Productions

Michalina Mrozek ist Filmemacherin und Pädagogin aus Polen. Sie verbindet diese zwei Leidenschaften indem sie Filmworkshops leitet. Ihre erste Kamera kaufte sie mit 17 und drehte ihren ersten Film, der 3 Filmpreise gewann. In Polen arbeiteite sie eng mit unterschiedlichen Institutionen, z.B. Museen und Filmstiftungen zusammen. Michalina kam vor 4 Jahren nach Deutschland. Seitedem arbeitet sie als Kamerafrau, Cutterin und Regisseurin bei verschiedenen Fernsehsendern in Berlin. Sie bescuhte eine Drehbuchautorenschule und hat ein Regiestudium abgeschlossen. Dazu noch ist ist Magister Pädagogin. In den letzten zwei Jahren gewann Michalina 4 Filmpreise in Deutschland, unter anderem den Jugend-Kultur-Preis Sachsen-Anhalt. Dass man beim Filmemachen die Geschichten von Menschen erzählt und aktuelle sozialle und kulturelle Themen aufgreift, findet sie spannend. Sie liebt aber auch die Herausforderung jeden Film und jeden Workshop neu, originell und interessant zu gestalten.

Während des Festivals „Osteuropa-Tage“ Berlin 2019 hat Michalina kurze Filme bei den Events gedreht. 

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Milena Nikolova

Foto: Julian Atanassov
Foto: Julian Atanassov

Milena Nikolova, 1974 in Sofia geboren, wuchs in Bulgarien, Deutschland und der Schweiz auf. Seit 1995 lebt sie in Berlin, wo sie an der Humboldt-Universität ein Studium der amerikanischen und skandinavischen Literatur- und Kulturwissenschaften absolvierte. Zwischen 1996 und 2000 war sie Kunstkorrespondentin für die Zeitschriften Flash Art und Spiegel Spezial. Später begleitete sie als Produzentin mehrere große Filmprojekte. 2018 erschien in Deutschland ihre lyrische Erzählung „SchrödingERs Katze – eine subatomare Liebesgeschichte“ mit Illustrationen von Viktor Muhtarov, Tita Koicheva und Sava Muhtarov. Milena Nikolova arbeitet als freie Autorin, Redakteurin und Übersetzerin in Berlin.

Teilnehmer des Workshops „Voices to be heard“ haben während des Festivals „Osteuropa-Tage“ Berlin 2019 Milenas Texte übersetzt.  Der Text auf Deutsch kannst Du im Stadtsprachen Magazin lesen.  Die Fotos aus dem Event kannst Du Dir in unserer Galerie anschauen.

Monika Pacyfka Tichy

Das Bild zeigt Monika Pacyfka Tichy am 10.09, während des Protestes gegen die Verhaftung von Margot.
Foto aufgenommen am 10.09, während des Protestes gegen die Verhaftung von Margot. Copyright: Agata Sierakowska

Monika Pacyfka Tichy: Rebellin, Aktivistin, Motorradfahrerin, Feministin. Sie macht Fotos, schreibt, reist, macht Filme; liebt Pressefotografie und Berichterstattung. Früher unterstützte und förderte sie junge Renntalente, gab jedoch den Motorradsport auf, als die Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) an die Macht kam und sie sich um wichtigere Dinge kümmern musste: die Verteidigung der Demokratie und der Menschenrechte in Polen. Sie konzentriert sich hauptsächlich auf die Akzeptanz und Gleichstellung von LGBT+ Personen, ist Leiterin des Vereins Lambda Szczecin und Organisatorin von Pride Marches. Was sie liebt: ihre auserwählte Familie, das Woodstock / Pol’and’Rock Festival, die Buchreihe „The Witcher“ und die Filme der Wachowskis.

Beim Festival Osteuropa-Tage 2020 werden wir ihren Text „Coming out“ aus dem Polnischen ins Deutsche übersetzen.

 

Nadezhda Dermendzhieva

Nadezhda Dermendzhieva
Copyright: Nadezhda Dermendzhieva

Nadezhda Dermendzhieva wurde in Bulgarien geboren. Sie hat einen Master-Abschluss in kreativem Schreiben von der Universität in Sofia, sowie in Gender Studies von der University of Nottingham. Nadezhda ist seit mehreren Jahren im Bereich der Menschenrechte tätig und konzentriert sich auf die Gleichstellung der Geschlechter und die Bekämpfung von häuslicher Gewalt. Sie ist Mitbegründerin der Wohltätigkeitsbewegung „Millionen Frauen für Millionen Güte“ und Autorin der Kurzgeschichtensammlung „Ohne Betäubung“, die die Geschichten von Opfer häuslicher Gewalt erzählt. Aktuell leitet sie den bulgarischen Frauenfonds (Bulgarian Fund for Women) als geschäftsführende Direktorin.

Bei den Osteuropa-Tagen 2020 werden wir ihren Text „Език свещен на моите беди“ aus dem Bulgarischen ins Deutsche übersetzen.

Natalia Wieretienow

Natalia Wieretienow
Copyright: Natalia Wieretienow

Natalia Wieretienow ist eine zwanzigjährige Aktivistin aus Polen. Ihre Lebensaufgabe ist es, für eine gleichberechtigte und gewaltfreie Welt zu kämpfen. Sie wurde 2015 Aktivistin, als die Regierung in ihrem Land wechselte. Natalia Wieretienow war Mitglied vieler politischer Organisationen. Sie nutzt die sozialen Medien, um gegen Vorurteile zu kämpfen. Natalia liebt die Kunst. Vor einem Jahr zog sie für ein Projekt des Europäischen Solidaritätskorps nach Deutschland, bei dem sie in einer NGO arbeitet. Derzeit lebt sie in Berlin.

Während des Festivals Osteuropa-Tage 2020 nimmt sie an dem Event Poetry-Prose-Slam „Mensch=FRAU=Mensch“teil. 

Pawel Sokołowski

Foto: Archiv Osteuropa-Tage Berlin

Pawel Sokolowski ist ein Künstler im Bereich Fotografie und bäschafftigt sich mit die alten edel Techniken, zurletzt mit Ambrotypie – Prozes aus der XIX Jahrhundert, direktpositive Fotografie auf der Glassplatte. Er kommt ursprunglich aus der Niederschlesien, wo die Gesellschafft, durch das Krieg und mehrere Migrationen, sowie nacher als auch bis lang, auf der Suche nach eigene Indentifitiät ist.

Während des Festivals „Osteuropa-Tage“ Berlin 2019 hat er bei allen Events fotografiert, die Ergebnisse sind in unserer  Galerie zu sehen.

Mehr über Pawel Sokolowski:
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Robert Poryzala

Robert Poryzala

Robert Poryzala stammt aus Warschau, Polen und lebt seit 2017 in Berlin. Er ist Grafikdesigner vom Beruf und hat Architektur in Warschau studiert. Seine Erfahrung ist vorwiegend in den Bereichen Mediengestaltung, Grafikdesign und Webgestaltung. Momentan arbeitet er als Grafikdesigner bei der Kommunikationsagentur racken, wo er Magazine, Illustrationen, Webseiten, Poster und großflächigen Werbemittel entwirft. Robert fährt gerne Rad, ist Hobby-Koch mit Schwerpunkt veganes Essen und überzeugter Feminist. 

Während des Festivals „Osteurpa Tage“ Berlin 2019 nahm er an beiden Kochabenden Dat is typisch Osteuropa und Dat is typisch Osteuropa II teil. Die Fotos davon kannst Du Dir in unserer  Galerie  anschauen. 

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Roksana Wiankowska

Roksana Wiankowska ist polnische Aktivistin, die an Esstörungen erkrankte Patienten unterstützt und vertritt. Mit 13 wurde sie selber mit Magersucht hospitalisiert und ist auf andere Formen an Esstörungen gelitten (Bulimie, emotionales Essen usw.). In 2018 erschien ihr Buch „„Anoreksja na śniadanie“. 

Während des Festivals  „Osteuropa-Tage“ Berlin 2019 nahm sie am Poetry-Prose-Slam “Mensch=FRAU=Mensch” teil. Die Fotos aus dem Event sind in unserer  Galerie  zu sehen. 

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Ruben Höppner


Foto: Archiv

Ruben Höppner lebt in Berlin und arbeitet freiberuflich als Übersetzer, Schriftsteller und Texter. Er studierte Bohemistik und Germanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Karlsuniversität in Prag. Er übersetzte Projekte für das Fachgebiet der Universität in Berlin und diverse Kinderbuchauszüge für den tschechischen Verlag Baobab. Seine letzte Übersetzung „Berliner Notizbuch“ erschien 2018 im Balaena Verlag und war Teil der Leipziger Buchmesse 2018. Momentan arbeitet er an zwei weiteren Übersetzungen. Er schreibt außerdem für das Kulturblog Read-Ost Literaturkritiken und ist in der Bohemistik aktiv, wo er sich vor allem mit Plattenbauästhetiken und HipHop beschäftigt. Seine Masterarbeit schrieb er zum Thema „Serialität im europäischen Plattenbau-Rap“.

Während des Festivals „Osteuropa-Tage“ Berlin 2019 leitete Ruben das tschechische Team des Übersetzungsworkshops „Voices to be heard“ . Die Teilnehmer haben den Text „Die Insel der begrenzten Wünsche“ der Schriftstellerin Dora Kaprálová übersetzt. Du kannst das Ergebnis im Stadtsprachen Magazin lesen und dir die Fotos aus dem Event in unserer Galerie anschauen.

Mehr über ihn: https://rubenhoeppner.de/

Sasha Hain

Sasha Hain
Copyright: Sasha Hain

Sasha Hain ist eine russische Feministin und Aktivistin, selbsterlernte Tätowiererin, Bildhauerin und Mitglied eines anarchistischen Kollektivs „Moloko Plus“. Sie machte eine Reihe von Kunstwerken und Tätowierungen mit antiken griechischen Motiven, die mit modernen Aufruhr-, Protest- und Anti-Polizei-Themen verflochten waren. Sie ist auch Autorin eines Covers des Almanachs „Patriarchat“ («Патриархат») von Moloko Plus Kollektiv, das sich auf eines der bekanntesten Symbole des Feminismus im Design bezieht – die Augenschraube von Sheila Levrant de Bretteville.

Während des Festivals Osteuropa-Tage Berlin 2020 zeigt Sasha Hain ihre Kunstwerke im Rahmen der Ausstellung “femenisexfetish” und spricht über Frauenstellung und Feminismus in ihrer Heimat. 

Sasha Hain auf Instagram

Siyana Raykovska

Siyana Raykovska
Copyright: Siyana Raykovska

Siyana Lyubomirova Raykovska (geb. 1993) ist eine bulgarische Textil-, Installations- und Performancekünstlerin mit Sitz in Aalborg, Dänemark. Ihre künstlerische Arbeit ist konzeptionell und untersucht häufig soziale Probleme durch einen kunstbasierten Forschungsansatz, der Theorie mit künstlerischen Methoden kombiniert. Ihre Werke sind ausgedrückt durch gemischte Medien, multisensorielle Installationen und Performances, die das Publikum durch Interaktion und Spiel mit der Wahrnehmung ansprechen.

Raykovska erhielt 2019 einen Bachelor-Abschluss in Kunst und Technologie an der Universität Aalborg. Seit 2017 hat sie als Co-Starter und Kuratorin eine Einzelausstellung für aufstrebende Künstler für die Plattform Art Room 1000fryd geschaffen. Die letzten vier Jahre organisiert sie große Ausstellungen für zeitgenössische Kunst als Teil des Aalborg Surreal Plattforms.

Siyana Raykovska zeigt bei der Kunst-Ausstellung “femenisexfetish” während des Festivals Osteuropa-Tage Berlin 2020 ihre Kunstwerke aus dem Projekt In My Skin* und spricht über Frauenstellung und Feminismus in Bulgarien und Dänemark.

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*In My Skin ist eine Stoff- und Klanginstallation, basiert auf die Erfahrungen von Frauen mit ihrem Körperbild,  ihre Unsicherheiten und ihre Selbstakzeptanz. Das Projekt ist eine künstlerische Forschung, die hinterfragt, wie die Identität von Frauen durch kulturelle und gesellschaftliche Erwartungen an ihr Aussehen bestimmt wird und untersucht die Auswirkungen, die unrealistische Schönheitsstandards auf die Entwicklung und das Selbstbewusstsein haben.

Die Erstellung der Kunstwerke umfasst qualitative und vergleichende Forschung. Es wurden Befragungen mit Frauen über ihre Erfahrungen im Umgang mit Fragen der Identifikation und Schönheit durchgeführt. Der gemeinsame Nenner der teilnehmenden Frauen ist, dass sie in Aalborg leben, obwohl sie alle aus verschiedenen Orten stammen (Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Ungarn, Italien, Kongo).

Die Installation selbst ist eine Kombination aus der aufgezeichneten Geschichte jeder Frau und einer weichen Häkelarbeit-Skulptur ihres Körpers in voller Größe. Die Ästhetik jedes Häkelkörpers ist darauf ausgelegt, die Erfahrungen hervorzuheben, die die Frauen teilen und dient als visuelles Symbol der Selbstwahrnemung.

Suse Brettin

Das Bild zeigt die Wissenschaftlerin Suse Brettin

Suse Brettin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Gender und Globalisierung der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Rahmen des Forschungsprojekts PLATEFORMS untersucht sie den Einfluss sozio-technischer Innovationen im Bereich der Nahrungsmittelversorgung auf die Ernährungspraktiken im Haushalt. Ihre Forschungsschwerpunkte sind alternative Ernährungsnetzwerke, sozio-ökologische Sorge(arbeit) in
Produktion und Konsum sowie allgemein Gesellschaftliche Naturverhältinisse aus einer feministischen Perspektive, insbesondere an den Beispielen Ernährung und Wasser. Momentan arbeitet sie an ihrer Promotion, in welcher sie Formen und Ausdrucksweisen der Sorge(arbeit) im Kontext landwirtschaftlicher Produktion untersuchen will.

Im Rahmen des Festivals „Osteuropa-Tage“ Berlin 2019 nahm sie an beiden Kochabenden Dat is typisch Osteuropa und Dat is typisch Osteuropa II teil. Die Fotos davon kannst Du Dir in unserer  Galerie  anschauen.

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Tereza Semotamová

Tereza Sematová
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Tereza, geboren 1983, ist Autorin, Publizistin, Übersetzerin. Sie studierte Germanistik und Drehbuch, schreibt Hörspiele, Features und Kolumnen, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Tschechische, unterrichtet und arbeitet für die deutsch-tschechische Plattform já-du. Der Roman »Im Schrank« ist ihr erster eigener Roman, Auszüge wurden in der Anthologie »Die letzte Metro« (Voland & Quist 2017) erstmals auf Deutsch publiziert.

Während des Festivals Osteuropa-Tage Berlin 2020 nimmt sie an unser Poetry-Prose-Slam “Mensch=FRAU=Mensch”  teil. 

Violeta Koleva

Auf das Bild sieht man die bulgarische Dichterin und Musikerin Violeta Koleva

Violeta Koleva ist Dichterin und Musikerin aus Berlin. Sie verfasst ihre Poesie zumeist auf Bulgarisch und kombiniert diese mit Musik. Auf der Bühne stellt sie ihre Werke mit unterschiedlichen Künstler*innen vor. In ihren Texten geht es oft um die Feminität zwischen Natur und dem Selbstverständnis einer Frau.

Während des Festivals  „Osteuropa-Tage“ Berlin 2019 nahm sie am Poetry-Prose-Slam “Mensch=FRAU=Mensch” teil. Die Fotos aus dem Event sind in unserer  Galerie  zu sehen. 

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Yagama

Yagama
Copyrightt: Yagama

Yagama ist eine Hexe der bunten Künste, die ursprünglich aus Bulgarien stammt und in den Bereichen der Malerei, Poesie, Film, Video und Installation kreativ ist. Sie beschäftigt sich mit der Kunst in einer Art schamanischer Manier, die eine Bewusstseinsveränderung und Transformation nach innen und außen bewirken kann. Abgesehen von globalen Pandemien nimmt Yagama regelmäßig an verschiedenen Arten von künstlerischen Veranstaltungen, Konzerten und Ausstellungen in ganz Europa und darüber hinaus teil. Sie ist Mitglied des Berliner Kollektivs Holy Cvnt womxn und Gründerin der Uga-Buga-Kunst.

Während des Festivals Osteuropa-Tage 2020 nimmt sie an dem Event Poetry-Prose-Slam „Mensch=FRAU=Mensch“teil. 

Yulia Shibirina

Das Bild zeigt die russische Aktivistin und Künstlerin Yulia Shibirina

„Anweisung: Wie wurde ich außerordentlich schön? ich habe aufgehört, mich mit anderen zu vergleichen.“

Yulia Shibirina ist eine russische Künstlerin und Aktivistin. Sie engagiert sich für die größte feministische NGO Russlands РФО «ОНА» (RFO ONA) und weitere regionale Aktionen wie гоу гелс (Go Girls!). Die Aktivist*innen von „ONA“ werden in Russland oft (auch physisch) verfolgt. Einige wurden bereits auf offener Straße ermordet. Shibirinas Kunst hat zum Ziel, Frauen zu empowern. 

Während des Festivals „Osteuropa-Tage“ Berlin 2019 zeigte Yulia ihre Kunst bei der Ausstelung “Femenisexfetish”

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